Paternkofel

Der Paternkofel – Monte Paterno

Der Paternkofel befindet sich in den Sextener Dolomiten nordöstlich der berühmten Drei Zinnen. Lediglich durch den gleichnamigen Sattel, dem Paternsattel ist der Paternkofel von den Drei Zinnen getrennt. Auf Italienisch heißt der Paternkofel „Monta Paterno“, meist wird er aber auch nur als „Paterno“ bezeichnet.

Der Paternkofel hat eine Höhe von 2.744 Metern und besteht aus zahlreichen Spitzen, die einem versteinerten Flammenmeer gleichen. Mit seinem gewaltigen Aussehen wird der Paternkofel auch sehr gerne fotografiert. Oft wird der Berg auch mit den Drei Zinnen abgelichtet – in diesem Fall befindet sich der Paternkofel auf der linken Bildseite und die Nordansicht der Drei Zinnen ist in der Bildmitte und auf der rechten Bildseite zu sehen.

Erstbesteiger

Franz Innerkofler gilt zusammen mit Erich Künigl als Erstbesteiger des Paternkofels. Am 11.09.1882 haben die beiden Bergsteiger den Paternkofel von der Gamsscharte aus bestiegen.

Wer vom Parkplatz der Drei Zinnen über die Auronzohütte zur Drei Zinnen-Hütte wandert, läuft direkt am Paternkofel vorbei.

Geschichte um den Paternkofel

Die Geschehnisse rund um den Paternkofel während des Ersten Weltkriegs haben ihre Spuren im und am Paternkofel hinterlassen. Hier wurden die Kämpfe zwischen Österreich und Italien ausgetragen. Steiganlagen, Schießscharten und Stellungen sind noch heute Zeugen dieser Kämpfe. Schwindelfreie Bergsteiger können diese heute noch besichtigen und sich ein Bild davon machen, unter welchen Bedingungen die Menschen damals um ihr Land gekämpft haben.

Der berühmte Bergsteiger und Kletterer Sepp Innerkofler kam im Jahr 1915 während der Kämpfe des Ersten Weltkriegs hier ums Leben, als er den Berg von den Gegnern, den italienischen Alpini, zurückerobern wollte. Ihm zu Ehren wurde der Klettersteig nach seinem Namen und dem Namen seines Feindes (Piero de Luca) benannt – der „Innerkofler-De-Luca-Klettersteig“.

Von den Höhen des Paternkofels bietet sich ein traumhafter Blick auf die Drei Zinnen und das gesamte umliegende Land.

Ein Besuch des Paternkofel

Sicherlich fahren die wenigsten Besucher in die Sextener Dolomiten um den Paternkofel zu besichtigen. Die meisten Touristen werden durch die berühmten Drei Zinnen angelockt, welche zu den berühmtesten Berggipfeln der ganzen Welt gehören. Doch gerade die Popularität der Drei Zinnen tragen auch zu einem hohen Bekanntheitsgrad des Paternkofels bei, da sich dieser in unmittelbarer Nähe zu dieser Berggruppe befindet.

Bilder:

Pragser Dolomiten

Neben den Sextener Dolomiten befinden sich auch die Pragser Dolomiten innerhalb der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Die Pragser Dolomiten wurden von der Anerkennung der Dolomiten durch die UNESCO als Weltnaturerbe erfasst und stehen seitdem unter einem ganz besonderen Schutz. Durch die Anerkennung der Dolomiten als Weltnaturerbe wird unter anderem verdeutlicht, dass es sich hier um Berge handelt, welche aufgrund ihrer über Jahrmillionen andauernden Entstehung weltweit einmalig sind. Wer im Gebiet der Pragser Dolomiten seinen Urlaub verbringt, kann hautnah nachvollziehen, weshalb diese Berggruppe einzigartig ist.

Zu den Pragser Dolomiten gehören folgende Berge: Dürrenstein, Herrstein, Kleine Gaisl, Hohe Gaisl, Monte Sella di Sennes, Monte Sella di Vigil, Kleiner Roßkopf und Großer Roßkopf und der Seekofel. Der höchste Berg der Pragser Dolomiten ist mit einer Höhe von 3.148 Metern die Hohe Gaisl.

In der Nähe von Niederdorf führt eine Straße direkt in das Pragser Tal. Bei Prags gabelt sich die Straße und führt rechterhand zum Pragser Wildsee, welcher sich am Fuße des Seekofels befindet, und linkerhand zur Plätzwiese.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Sextener Dolomiten

Wer seinen Urlaub im Hochpustertal verbringt, der fährt in das östliche Feriengebiet von Südtirol hauptsächlich wegen der Dolomiten. Hier befinden sich die Sextener Dolomiten. Hält man sich in diesem Gebiet auf, kann man ohne Übertreibung sagen, dass man sich im Herzen der Dolomiten befindet. Sicherlich ist kein anderes Gebiet in Südtirol derart von den „bleichen Bergen“, wie die Dolomiten aufgrund ihres hellen Gesteins oftmals genannt werden, geprägt, wie das Gebiet rund um die Sextener Dolomiten mit den Hauptorten Toblach, Sexten und Innichen. Hier befinden sich auch die weltberühmten Drei Zinnen, welche das bekannteste Bergmassiv nicht nur der Sextener Dolomiten, sondern der gesamten Südtiroler Bergwelt sind.

Zu den Sextener Dolomiten gehören folgende Berge: Drei Zinnen, Dreischusterspitze, Paternkofel, Hochbrunnerschneid, Toblinger Knoten, Dreischusterspitze, Birkenkofel, Haunold, Achter Arzalpenkopf, Neunerkofel, Zehnerkofel/Sextener Rotwand, Elferkofel, Zwölferkofel und der Einserkofel. Die Dreischusterspitze ist mit einer Höhe von 3.145 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

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