Zwölferkofel – Cima Dodici

Der Zwölferkofel befindet sich in den Sextener Dolomiten und hat eine Höhe von 3.094 Metern über dem Meeresspiegel. Auf Italienisch wird der Zwölferkofel „Cima Dodici“, auf Ladinisch „Croda dei Toni“ genannt.

Betrachtet man den Zwölferkofel einmal genauer, kann man diesen Berg als einen mächtigen Dolomitenblock beschreiben, welcher wiederum mehrere Felsgipfel aufweist. Tatsächlich besteht der Zwölferkofel aus einigen Gipfeln, welche ihre eigenen Namen erhalten haben.

Der höchste Punkt des Zwölferkofels, welcher auch oft einfach nur als „Zwölfer“ bezeichnet wird, ist der „Hoher Zwölfer“. Meist wird der Zwölferkofel von seiner Nordseite abgebildet, welche sich vom Bacherntal aus zeigt. Bei dem Anblick von Norden aus, befinden sich auf der linken Seite der „Kleine Zwölfer“, welcher immer noch die stolze Höhe von 2.917 Metern aufweisen kann. Daneben befindet sich der „Kleinste Zwölfer“. Auf der rechten (westlichen) Seite des Hauptgipfels befindet sich, durch eine deutliche Scharte abgesetzt, der westliche Vorgipfel. Auf der südlichen Seite befindet sich schließlich der Mittlere Zwölfer mit einer Höhe von 3.011 Metern und der Südliche Zwölfer.

Namensgeber und Erstbesteiger

Den Namen „Zwölferkofel“ hat der mächtige Dolomitenberg von der Sextener Sonnenuhr erhalten. Zusammen mit dem Neuner-, Zehner-, Elfer- und Einserkofel ist der Zwölferkofel ein Teil einer riesigen, natürlichen Sonnenuhr. Von einem Ortsteil von Sexten aus kann man die Uhrzeit anhand des Sonnenstandes in Kombination mit den einzelnen Berggipfeln ablesen. Befindet sich die Sonne über dem Gipfel des Zwölferkofels, ist gerade 12:00 Uhr nach der wahren Ortszeit (WOZ). Daher wurde der Berg in den Sextener Dolomiten „Zwölferkofel“ genannt.

Die Bergführer Johann und Michel Innerkofler gelten als Erstbesteiger des Zwölferkofels. Die beiden einheimischen Bergführer haben den Zwölferkofel am 27.09.1878 erstmals bezwungen und wählten damals für die Erstbesteigung die Route durch die Eisrinne, welche zwischen dem „Mittlerer Zwölfer“ und dem „Hoher Zwölfer“ verläuft.

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Pragser Dolomiten

Neben den Sextener Dolomiten befinden sich auch die Pragser Dolomiten innerhalb der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Die Pragser Dolomiten wurden von der Anerkennung der Dolomiten durch die UNESCO als Weltnaturerbe erfasst und stehen seitdem unter einem ganz besonderen Schutz. Durch die Anerkennung der Dolomiten als Weltnaturerbe wird unter anderem verdeutlicht, dass es sich hier um Berge handelt, welche aufgrund ihrer über Jahrmillionen andauernden Entstehung weltweit einmalig sind. Wer im Gebiet der Pragser Dolomiten seinen Urlaub verbringt, kann hautnah nachvollziehen, weshalb diese Berggruppe einzigartig ist.

Zu den Pragser Dolomiten gehören folgende Berge: Dürrenstein, Herrstein, Kleine Gaisl, Hohe Gaisl, Monte Sella di Sennes, Monte Sella di Vigil, Kleiner Roßkopf und Großer Roßkopf und der Seekofel. Der höchste Berg der Pragser Dolomiten ist mit einer Höhe von 3.148 Metern die Hohe Gaisl.

In der Nähe von Niederdorf führt eine Straße direkt in das Pragser Tal. Bei Prags gabelt sich die Straße und führt rechterhand zum Pragser Wildsee, welcher sich am Fuße des Seekofels befindet, und linkerhand zur Plätzwiese.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Sextener Dolomiten

Wer seinen Urlaub im Hochpustertal verbringt, der fährt in das östliche Feriengebiet von Südtirol hauptsächlich wegen der Dolomiten. Hier befinden sich die Sextener Dolomiten. Hält man sich in diesem Gebiet auf, kann man ohne Übertreibung sagen, dass man sich im Herzen der Dolomiten befindet. Sicherlich ist kein anderes Gebiet in Südtirol derart von den „bleichen Bergen“, wie die Dolomiten aufgrund ihres hellen Gesteins oftmals genannt werden, geprägt, wie das Gebiet rund um die Sextener Dolomiten mit den Hauptorten Toblach, Sexten und Innichen. Hier befinden sich auch die weltberühmten Drei Zinnen, welche das bekannteste Bergmassiv nicht nur der Sextener Dolomiten, sondern der gesamten Südtiroler Bergwelt sind.

Zu den Sextener Dolomiten gehören folgende Berge: Drei Zinnen, Dreischusterspitze, Paternkofel, Hochbrunnerschneid, Toblinger Knoten, Dreischusterspitze, Birkenkofel, Haunold, Achter Arzalpenkopf, Neunerkofel, Zehnerkofel/Sextener Rotwand, Elferkofel, Zwölferkofel und der Einserkofel. Die Dreischusterspitze ist mit einer Höhe von 3.145 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

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