Dürrenstein

Der Dürrenstein – Picco di Vallandro

In den Pragser Dolomiten im Pustertal befindet sich der Dürrenstein, ein 2.839 Meter hoher Berg. Auf Italienisch wird der Dürrenstein „Picco di Vallandro“ genannt. Der Dolomitenberg ist aufgrund seines Aussehens weniger bekannt bzw. im Vergleich zu den anderen Bergen der Dolomiten eher seltener ein Fotomotiv für Ansichtskarten. Doch aufgrund seiner Lage bietet sich von dessen Gipfel ein einmaliger Blick auf die umliegenden Gipfel. Vom Dürrenstein aus hat man beispielsweise einen hervorragenden Blick auf die weltberühmten Drei Zinnen, zum Monte Cristallo oder zu dessen unmittelbarem Nachbarn, der Hohen Gaisl.

Wanderung auf den Dürrenstein

Die „klassische“ Wanderung auf den Dürrenstein erfolgt von der Plätzwiese aus. Die Plätzwiese erreicht man, indem man die Abzweigung auf der Straße zwischen Niederdorf und Welsberg nimmt. An der Stelle, wo sich die Straße gabelt (bei Säge), fährt man links in Richtung Plätzwiese weiter (die rechte Straßengabelung führt zum Pragser Wildsee). In den Sommermonaten ist die Auffahrt bis zur Plätzwiese für den Autoverkehr mit dem privaten Auto gesperrt. Dafür steht ab dem Alpengasthof Brückele ein Pendelbus zur Verfügung. Ansonsten kann man direkt mit dem eigenen Auto bis zur Plätzwiese fahren. Die Plätzwiese ist der Name des Almgebietes.

Von der Plätzwiese (1.993 Meter über dem Meeresspiegel) führt eine relativ leichte Bergtour auf den Dürrenstein. Hierzu muss man zwischen der Plätzwiese und dem Hotel Hohe Gaisl den Wanderweg 40 nehmen. Dieser Wanderweg führt direkt auf den Gipfel des Dürrensteins. Reizvoll ist diese Tour deshalb, weil diese am Südhang des Dürrensteins verläuft und bereits während des Aufstiegs aufgrund des offenen Geländes einmalige Blicke auf die umliegenden Dolomiten gewährt.

Als Alternative, um das Gipfelkreuz des Dürrensteins zu erreichen, bietet sich die Route vom Gemärkpass – Alpenpass im Gemärk – an. Der Gemärkpass liegt bereits auf einer Höhe von 1.530 Metern. Dieser Weg ist im Vergleich zur Route von der Plätzwiese länger.

Blick vom Gipfelkreuz

Vom Gipfelkreuz aus hat man einen herrlichen, unverwechselbaren Blick über die gesamten Sextener Dolomiten. Daher empfiehlt sich der doch einfache Aufstieg für alle, die in dieser Gegend ihren Urlaub verbringen.

Wer den Blick vom Gipfelkreuz des Dürrensteins einmal genießen kann bzw. konnte, wird leicht nachvollziehen können, weshalb die Dolomiten im Jahr 2009 von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurden. Aufgrund ihrer Einmaligkeit zählen die Dolomiten als besonders schützenswertes Naturerbe.

Aufgrund dessen, dass man vom Dürrenstein einen hervorragenden Rundumblick auf die umliegenden Dolomitengipfel genießen kann, wird die Tour von vielen Bergsteigern und Touristen gegangen.

Pragser Dolomiten

Neben den Sextener Dolomiten befinden sich auch die Pragser Dolomiten innerhalb der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Die Pragser Dolomiten wurden von der Anerkennung der Dolomiten durch die UNESCO als Weltnaturerbe erfasst und stehen seitdem unter einem ganz besonderen Schutz. Durch die Anerkennung der Dolomiten als Weltnaturerbe wird unter anderem verdeutlicht, dass es sich hier um Berge handelt, welche aufgrund ihrer über Jahrmillionen andauernden Entstehung weltweit einmalig sind. Wer im Gebiet der Pragser Dolomiten seinen Urlaub verbringt, kann hautnah nachvollziehen, weshalb diese Berggruppe einzigartig ist.

Zu den Pragser Dolomiten gehören folgende Berge: Dürrenstein, Herrstein, Kleine Gaisl, Hohe Gaisl, Monte Sella di Sennes, Monte Sella di Vigil, Kleiner Roßkopf und Großer Roßkopf und der Seekofel. Der höchste Berg der Pragser Dolomiten ist mit einer Höhe von 3.148 Metern die Hohe Gaisl.

In der Nähe von Niederdorf führt eine Straße direkt in das Pragser Tal. Bei Prags gabelt sich die Straße und führt rechterhand zum Pragser Wildsee, welcher sich am Fuße des Seekofels befindet, und linkerhand zur Plätzwiese.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Sextener Dolomiten

Wer seinen Urlaub im Hochpustertal verbringt, der fährt in das östliche Feriengebiet von Südtirol hauptsächlich wegen der Dolomiten. Hier befinden sich die Sextener Dolomiten. Hält man sich in diesem Gebiet auf, kann man ohne Übertreibung sagen, dass man sich im Herzen der Dolomiten befindet. Sicherlich ist kein anderes Gebiet in Südtirol derart von den „bleichen Bergen“, wie die Dolomiten aufgrund ihres hellen Gesteins oftmals genannt werden, geprägt, wie das Gebiet rund um die Sextener Dolomiten mit den Hauptorten Toblach, Sexten und Innichen. Hier befinden sich auch die weltberühmten Drei Zinnen, welche das bekannteste Bergmassiv nicht nur der Sextener Dolomiten, sondern der gesamten Südtiroler Bergwelt sind.

Zu den Sextener Dolomiten gehören folgende Berge: Drei Zinnen, Dreischusterspitze, Paternkofel, Hochbrunnerschneid, Toblinger Knoten, Dreischusterspitze, Birkenkofel, Haunold, Achter Arzalpenkopf, Neunerkofel, Zehnerkofel/Sextener Rotwand, Elferkofel, Zwölferkofel und der Einserkofel. Die Dreischusterspitze ist mit einer Höhe von 3.145 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Translate

German English French Italian Portuguese Russian Spanish

Wer ist online

Aktuell sind 76 Gäste und keine Mitglieder online