Seekofel

Der Seekofel in den Pragser Dolomiten

Der Seekofel ist ein Berg, welcher sich in den Pragser Dolomiten und damit innerhalb der Südtiroler Bezirksgemeinschaft Pustertal befindet. Geographisch liegt der Seekofel an der Grenze zwischen Südtirol, dem beliebten Ferienland im nördlichen Italien, und der italienischen Provinz Belluno.

Auf Italienisch wird der 2.810 Meter hohe Dolomitengipfel „Croda del Becco“ und auf Ladinisch „Sass dla Porta“ genannt. Seinen Namen hat der Seekofel aufgrund des an seinem Fuße liegenden Pragser Wildsees erhalten. Beim Pragser Wildsee handelt es sich um einen kristallklaren Bergsee, welcher sehr bekannt und ein beliebtes Ausflugsziel von den Feriengästen ist.

Mit seinen 2.810 Metern Höhe zählt der Seekofel mit zu den höchsten Bergen in den Pragser Dolomiten. Aufgrund dessen, dass es sich um einen relativ breiten Gesteinsblock handelt, wirkt der Seekofel ziemlich imposant.

Als Erstbesteiger des Seekofels gilt Viktor Wolf von Glanvell, der den Berg über die Nordwand bestiegen hatte. Viktor Wolf von Glanvell wurde am 04.09.1871 geboren und kam während einer Klettertour am 07.05.1905 ums Leben. Er wurde in Prags, dem Urlaubsort im Hochpustertal mit Blick auf die Nordwand des Seekofels beerdigt. Am Pragser Wildsee wurde ein Steig – der Glanvellsteig – nach seinem Erstbesteiger benannt.

Die Seekofelhütte

Auf einer Höhe von 2.327 Metern über dem Meeresspiegel befindet sich die Seekofelhütte. Die Hütte bietet neben einem Restaurant auch insgesamt 46 Übernachtungsplätze. Die Seekofelhütte wurde im Jahr 1906 erbaut und im Jahr 1926 umgebaut. Die Hütte ist jährlich in der Zeit vom 20. Juni bis zum 20. September geöffnet.

Die Besteigung des Seekofels

Wer zum Gipfelkreuz des Seekofels wandern möchte, der kann dies direkt vom Pragser Wildsee aus tun. Am Westufer des Pragser Wildsees führt ein Weg bis zum Dolomiten Höhenweg Nr. 1, welcher an der Südwestseite des Seekofels beginnt. Über das Nabige Loch und den Törl Gipfel geht es weiter bis zur Seekofelhütte. Von der Seekofelhütte geht es in nördliche Richtung auf einem Bergpfad – die Steigspuren sind teilweise nur schwer zu erkennen – bis zum Gipfelkreuz auf eine Höhe von 2.810 Metern.

Der Aufstieg auf den Seekofel ist teilweise relativ steil und dementsprechend auch anstrengend. Doch der Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall. Vom Gipfelkreuz und der weiten Gipfelfläche des Seekofels hat man einen traumhaften Rundumblick auf die Pragser Dolomiten, in das Pragser Tal und natürlich auch auf den Pragser Wildsee.

Für den Aufstieg vom Pragser Wildsee benötigt man zirka vier Stunden Zeit, für den Abstieg etwa dreieinhalb Stunden.

Weitere Artikel zum Thema:

Bilder:

Pragser Dolomiten

Neben den Sextener Dolomiten befinden sich auch die Pragser Dolomiten innerhalb der Bezirksgemeinschaft Pustertal.

Die Pragser Dolomiten wurden von der Anerkennung der Dolomiten durch die UNESCO als Weltnaturerbe erfasst und stehen seitdem unter einem ganz besonderen Schutz. Durch die Anerkennung der Dolomiten als Weltnaturerbe wird unter anderem verdeutlicht, dass es sich hier um Berge handelt, welche aufgrund ihrer über Jahrmillionen andauernden Entstehung weltweit einmalig sind. Wer im Gebiet der Pragser Dolomiten seinen Urlaub verbringt, kann hautnah nachvollziehen, weshalb diese Berggruppe einzigartig ist.

Zu den Pragser Dolomiten gehören folgende Berge: Dürrenstein, Herrstein, Kleine Gaisl, Hohe Gaisl, Monte Sella di Sennes, Monte Sella di Vigil, Kleiner Roßkopf und Großer Roßkopf und der Seekofel. Der höchste Berg der Pragser Dolomiten ist mit einer Höhe von 3.148 Metern die Hohe Gaisl.

In der Nähe von Niederdorf führt eine Straße direkt in das Pragser Tal. Bei Prags gabelt sich die Straße und führt rechterhand zum Pragser Wildsee, welcher sich am Fuße des Seekofels befindet, und linkerhand zur Plätzwiese.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Sextener Dolomiten

Wer seinen Urlaub im Hochpustertal verbringt, der fährt in das östliche Feriengebiet von Südtirol hauptsächlich wegen der Dolomiten. Hier befinden sich die Sextener Dolomiten. Hält man sich in diesem Gebiet auf, kann man ohne Übertreibung sagen, dass man sich im Herzen der Dolomiten befindet. Sicherlich ist kein anderes Gebiet in Südtirol derart von den „bleichen Bergen“, wie die Dolomiten aufgrund ihres hellen Gesteins oftmals genannt werden, geprägt, wie das Gebiet rund um die Sextener Dolomiten mit den Hauptorten Toblach, Sexten und Innichen. Hier befinden sich auch die weltberühmten Drei Zinnen, welche das bekannteste Bergmassiv nicht nur der Sextener Dolomiten, sondern der gesamten Südtiroler Bergwelt sind.

Zu den Sextener Dolomiten gehören folgende Berge: Drei Zinnen, Dreischusterspitze, Paternkofel, Hochbrunnerschneid, Toblinger Knoten, Dreischusterspitze, Birkenkofel, Haunold, Achter Arzalpenkopf, Neunerkofel, Zehnerkofel/Sextener Rotwand, Elferkofel, Zwölferkofel und der Einserkofel. Die Dreischusterspitze ist mit einer Höhe von 3.145 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg.

Link-Tipp: Berge Bezirksgemeinschaft Pustertal

Translate

German English French Italian Portuguese Russian Spanish

Wer ist online

Aktuell sind 75 Gäste und keine Mitglieder online